IsarFunk kommentiert die Veröffentlichung in der jüngsten Ausgabe der Taxi Times München.

München, 5. Juli 2016 – In der aktuellen Ausgabe der Taxi Times München findet sich der Bericht über die Geschäftspraktiken des Fahrtenvermittlers Uber. Am Beispiel von Tiado Hilmert aus München, der als Vertragspartner von Uber mehrere Limousinen im Rahmen des Dienstes Uber X beziehungsweise Uber Black betrieben hat, zeigt sich, dass Uber lediglich an einer risikolos erzielbaren Provision interessiert ist. Darüber hinaus verhält sich das Unternehmen unethisch und fordert Partner dazu auf, geltendes Recht zu unterlaufen. Zudem weist eine Analyse von Buzzfeed aus den USA nach, dass auch dort der Verdienst der Uber-Fahrer im Bereich der Niedriglöhne liegt.

Kooperative Zusammenarbeit und das Teilen von Wirtschaftsgütern, diese Seiten einer „Sharing Economy“ sind offenbar Fremdworte für das mit über zehn Milliarden US-Dollar Risikokapital ausgestattete und von der Börse mit 62,5 Milliarden US-Dollar bewertete „Unicorn“ unter den Start-ups.

Das Interview mit dem Mietwagenunternehmer Tiado Hilmert in der TaxiTimes enthüllt folgende Aussagen:

  • das als Karrierechance mit einem Umsatz von 25,- Euro die Stunde darstellte Geschäft habe sich als Draufzahlgeschäft entpuppt, mit einem Stundenumsatz von 16 bis 17 Euro
  • bei Uber Black Fahrten habe sich der Unternehmer einschließlich des Mehrwertsteuereffekts, den Uber nicht berücksichtigt, eine Kommission von 30 Prozent für Uber auf jede Fahrt errechnet
  • der Fahrpreis sei ohne Rücksprache mit den Partnern um 20 Prozent gesenkt worden. Ein versprochener Ausgleich sei zwei Monate gehalten und dann kommentarlos eingestellt worden
  • Uber habe den Mietwagen-Unternehmer aufgefordert, die sogenannte Rückkehrplicht zu seinem Firmensitz im Vorort Grünwald, die für Mietwägen per Gesetz vorgeschrieben ist, zu umgehen und sich im Stadtgebiet - also nicht bei seinem Firmensitz - aufzustellen

„Die Europäische Kommission hat sich kürzlich wieder zur Sharing Economy geäußert. Die Kommission will diese Wirtschaftsform mit einer ‚europäischen Agenda für die kollaborative Wirtschaft‘ fördern“, erklärt Christian Hess, Geschäftsführer der IsarFunk 450 540 Taxizentrale GmbH & Co. KG. „Unternehmen wie Uber sorgen aber für eine Pervertierung einer an sich guten Idee. Uber ist nach unserer Beobachtung nicht Sharing Economy, sondern Strukturvertrieb: vollmundig anwerben, Provision einstreichen und Partner zu Verlierern machen.“

Zwischen Sharing Economy und digitalem Turbokapitalismus

Eigentlich sollte jedem klar sein, dass bei einem mit über 10 Milliarden US-Dollar an Risiko-Kapital finanzierten Unternehmen nicht die schöne Wirtschaftsidee im Vordergrund steht. Es ist das schnelle Geld: die Wette der Investoren soll so bald als möglich mit hohem Profit wieder einzulösen sein.

Das zeigt auch eine Analyse von Buzzfeed. Das amerikanische Online-Medium hat mit Hilfe von zugespielten, internen Daten ermittelt, dass der Stundenlohn eines Fahrers zwischen 13,17 US-Dollar in Denver und 8,77 US-Dollar in Detroit schwankt. Diese Zahlen weichen von früheren Aussagen des Fahrtenvermittlers stark ab.

Die Indizien für digitalen Turbokapitalismus sind eindeutig:

  • Partner werden willkürlich behandelt, Provisionen und Boni werden nach Belieben herunter geschraubt
  • Das Unternehmen verhält sich unethisch und fordert Partner auf, rechtliche Bestimmungen zu unterlaufen
  • Man pickt nur die Rosine der Provision für eine Fahrtvermittlung und interessiert sich nicht für den gesamten Geschäftsprozess, einschließlich der Bereitstellung von Fahrzeugen und Fahrern

IsarFunk steht dagegen für:

- Vermittlung durch eine App und Menschen: Neben einer Taxizentrale, die rund um die Uhr mit hilfsbereiten Disponenten besetzt ist, gibt es die App „taxi.eu“, die nicht nur in München, sondern in 99 
  weiteren deutschen und europäischen Städten mit 62.000 angeschlossenen Taxis und 160.000 Taxifahrern Europas größtes Taxi-Buchungsportal ist

- Hohe Qualität: Einmalig im Münchner Taxigeschäft ist der jährliche Quality Check, der dazu führt, dass nur fabrikneue oder junge Fahrzeuge in absolut einwandfreiem Zustand fahren

- Umweltfreundliche Taxis: Etwa ein Drittel der der IsarFunk-Flotte sind nach dem strengen ADAC Eco-Taxi Standard zertifiziert (Erdgas- und Hybrid-Taxis). IsarFunk hat im Juli 2011 das erste Elektrotaxi Deutschlands eingeführt

Übrigens: Taxi ist ein Teil des öffentlichen Nahverkehrs, wird vom Gesetzgeber als Ergänzung zu Bus- und Bahnverkehr gesehen und daher auch gesetzlich reguliert.

Falls Sie ein PDF der Story für Ihre Recherche wünschen, können Sie dies bei uns anfordern. 


Über die IsarFunk 450 540 Taxi Zentrale:
Die IsarFunk Taxi Zentrale GmbH & Co.KG ist im Großraum München Mittler zwischen Fahrgästen und Taxiunternehmen. IsarFunk 450 540 arbeitet an Konzepten der modernen Personenbeförderung im städtischen Raum und ist Partner im Bündnis München für Klimaschutz. Das Unternehmen koordiniert über 1000 Vertragspartner über moderne Netz- und Datendienste. IsarFunk hat mit verschiedenen Projekten, wie der Einführung des ersten Elektrotaxis Deutschlands, der Kooperation mit dem ADAC in punkto Eco-Taxi und dem Einsatz der Smartphone-App Taxi.eu die Technologieführerschaft im deutschen Taxigewerbe übernommen. Neben der Taxivermittlung betreibt die IsarFunk 450 540 Taxi Zentrale auch das Standplatzmanagement am Flughafen München. IsarFunk 450 540 ist Mitglied bei Eurocab, einer Interessenvereinigung von 55 Taxi Zentralen in Europa.

Weitere Details zum Unternehmen erhalten Sie unter www.isarfunk.de.

Kurzinformationen erhalten Sie unter
http://www.facebook.com/IsarFunk450540 und
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IsarFunk 450 540 Taxi Zentrale
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